Die Erziehung, Begleitung und Förderung autistischer Kinder stellen an alle am Prozess Beteiligten besondere Herausforderungen, die sie nicht selten an ihre persönliche Belastungs- und Toleranzgrenze bringen.
Auch wenn sich viele Menschen im Alltag als „tolerant“ bezeichnen würden, reagieren sie im Umgang mit autistischen Kindern häufig irritiert, genervt, gestresst, verständnislos oder auch gereizt, obwohl sie sich eigentlich innerlich überfordert, ohnmächtig und hilflos fühlen. Ihr daraus resultierendes Verhalten spiegelt gleichzeitig auch ihre innere Haltung gegenüber dem autistischen Kind wider und trägt dabei häufig unbewusst zu einer weiteren Eskalation bei, sodass sie damit selbst zu einem Teil der Herausforderung werden.
Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen und im jeweiligen System dauerhaft handlungsfähig zu bleiben, erscheint es deshalb zentral, die eigene Grundhaltung immer wieder neu zu überdenken und selbstkritisch zu hinterfragen.
Dieser Themenabend hat zum Ziel den Teilnehmer*innen zu veranschaulichen, wie wichtig die innere Haltung für die eigene Rolle (als Elternteil, Angehörige*r oder Fachkraft) und auch den Entwicklungsprozess des autistischen Kindes ist. Er gibt darüber hinaus einen (kleinen) methodischen Einblick, um die eigene Haltung zu reflektieren und zu überarbeiten.
Preis: 48 Euro
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